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Neue Räume ohne nasse Baustelle: Mit Trockenbau schaffen wir Trennwände, abgehängte Decken und ausgebaute Dachgeschosse – schnell, präzise und mit geprüftem Schall- und Brandschutz.
Eine Ständerwand steht schnell. Ob sie am Ende leise, brandsicher und rissfrei ist, entscheidet sich aber an Details, die man später nicht mehr sieht: Randanschlussdichtung, Beplankungsart, Dämmstoffdicke, Schraubabstände und der richtige Umgang mit Anschlussfugen.
Wir arbeiten nach DIN 18181 (Ausgabe 2019-04) für die Verarbeitung von Gipsplatten im Hochbau, DIN 4103-1 für nichttragende innere Trennwände und ATV DIN 18340 der VOB/C für Trockenbauarbeiten. Schallschutznachweise richten sich nach DIN 4109, Brandschutzklassifizierungen nach DIN 4102 beziehungsweise DIN EN 13501.
Das klingt nach Papier, hat aber einen sehr praktischen Effekt: Sie bekommen eine Wand, die hält, was im Angebot steht.
Welcher Aufbau der richtige ist, hängt an drei Fragen: Was soll die Wand tragen, wie leise soll es sein und wie feucht wird der Raum?
CW-50- oder CW-75-Profile, beidseitig eine Lage Gipsplatte, Mineralwolle im Hohlraum. Fertige Wanddicke etwa 75 bis 100 Millimeter, Bewertetes Schalldämm-Maß je nach Aufbau rund 42 bis 47 Dezibel. Der Standard für Zimmertrennungen innerhalb einer Wohnung. Traglast für Konsollasten begrenzt – schwere Hängeschränke brauchen Traversen oder Einbauplatten.
Zwei Lagen je Seite, versetzte Stöße, meist CW 75 oder CW 100. Deutlich höhere Steifigkeit, bessere Schalldämmung im Bereich von etwa 50 bis 55 Dezibel und höhere zulässige Konsollasten. Unser Standard für Wände zwischen Schlaf- und Wohnbereich, Büros und alles, was später Regale tragen soll.
Zwei komplett getrennte Ständerreihen ohne starre Verbindung. Damit lassen sich Werte über 60 Dezibel erreichen, wie sie für Wohnungstrennwände und Praxisräume gefragt sind. Braucht mehr Platz – rund 200 bis 250 Millimeter Wanddicke – ist aber die einzige Bauweise, die echte Ruhe zwischen zwei Nutzungseinheiten schafft.
Eine einseitige Schale vor der Bestandswand, freistehend oder auf Direktabhängern. Nimmt Elektro- und Sanitärleitungen auf, ohne dass Mauerwerk geschlitzt wird, verbessert den Schallschutz zur Nachbarwand und schafft eine gerade Fläche vor krummem Altbaumauerwerk. Bei Innendämmung übernimmt sie zusätzlich die Dampfbremsebene.
Grundlattung, Traglattung, Abhänger – oder als Direktabhängung bei geringer Abhanghöhe. Nimmt Leitungen, Lüftung und Einbauleuchten auf und verbessert den Trittschallschutz von oben. Bei Brandschutzanforderungen an die Decke ist der geprüfte Systemaufbau maßgeblich; einzelne Bauteile lassen sich dann nicht frei kombinieren.
Der anspruchsvollste Trockenbau, weil hier Wärmeschutz, Feuchteschutz und Ausbau zusammenkommen. Entscheidend ist die luftdichte Ebene: Eine unsauber verklebte Dampfbremse führt Feuchtigkeit in die Dämmung, das Ergebnis sind Bauschäden im Sparrenbereich. Wir verkleben Anschlüsse systemkonform und dokumentieren die Ausführung.
Für die Oberfläche gelten dieselben Qualitätsstufen wie im Putz: Q1 bis Q4 nach Merkblatt 2.1 der Industriegruppe Gipsplatten. Q2 ist der übliche Standard, Q3 und Q4 werden bei Streiflicht und glänzenden Anstrichen nötig.
Schallschutz entsteht durch Masse, Entkopplung und Dichtheit – in dieser Reihenfolge. Die häufigsten Fehler sind nicht zu dünne Wände, sondern Nebenwege: eine durchgehende Estrichplatte, eine Steckdose exakt gegenüber der anderen, ein vergessenes Randdichtband oder eine Wand, die an einer durchlaufenden abgehängten Decke endet.
Beim Brandschutz zählt der geprüfte Systemaufbau. Eine Wand ist nicht F30, weil eine rote Platte darauf ist, sondern weil Profilabstand, Plattenlagen, Schraubabstand, Dämmstoffdichte und Fugenausbildung dem Prüfzeugnis entsprechen. Wir bauen deshalb systemtreu und halten fest, welcher Aufbau verwendet wurde.
Für Wohnungstrennwände und Praxis- oder Büroräume klären wir die geforderten Werte vor dem Angebot – nachträglich lässt sich Schallschutz nur mit Rückbau verbessern.
Wir messen vor Ort auf, klären Anforderungen an Schall-, Brand- und Feuchteschutz und stimmen die Leitungsführung mit Elektro und Sanitär ab. Besichtigung im Umkreis von 40 Kilometern um Freiburg kostenlos.
Im Angebot steht nicht nur „Trennwand“, sondern der konkrete Aufbau: Profiltyp, Plattenlagen, Dämmung, Oberflächenqualität. So sind Angebote vergleichbar.
Anreißen, UW- und CW-Profile setzen, Randanschlüsse mit Dichtband, Aussteifungen und Traversen für spätere Lasten. Dieser Schritt entscheidet über Maßhaltigkeit und Schallschutz.
Eine Seite wird geschlossen, dann ziehen Elektro und Sanitär ein. Anschließend Dämmung einlegen und die zweite Seite beplanken.
Fugen mit Bewehrungsstreifen, Schraubköpfe, Innen- und Außenecken. Je nach Qualitätsstufe folgen ein bis drei Spachteldurchgänge mit Zwischenschliff. Zwischen den Durchgängen ist Trocknungszeit nötig.
Abnahme mit Protokoll, auf Wunsch mit Dokumentation des verwendeten Systemaufbaus für Brand- und Schallschutznachweise.
Ein Quadratmeterpreis sagt im Trockenbau wenig aus: Zwischen einer einfachen Raumteilung und einer Wand mit geprüftem Brand- und Schallschutz liegt bei identischer Fläche ein Vielfaches. Deshalb kalkulieren wir nach Aufmaß und konkretem Wandaufbau – nach einer kostenlosen Besichtigung.
Was dabei im Angebot steht:
Ein Angebot, in dem nur „Trennwand je Quadratmeter“ steht, ist nicht vergleichbar – unseres ist es.
Wir weisen diese Punkte im Angebot getrennt aus, damit Sie sehen, wo das Geld hingeht.
In Gründerzeitwohnungen in der Wiehre, in Herdern oder im Stühlinger sind Wände selten lotrecht und Decken selten eben. Trockenbau ist hier oft die einzige Möglichkeit, gerade Flächen und moderne Grundrisse zu schaffen, ohne die Statik anzufassen – vorausgesetzt, die Unterkonstruktion wird sauber ausgeglichen.
Wohnraum ist in Freiburg knapp, entsprechend häufig werden Dachgeschosse ausgebaut. Dabei zählt neben der Dämmung vor allem die luftdichte Ebene. Wir arbeiten mit systemkonform verklebten Dampfbremsen und dokumentieren die Anschlüsse.
Bei Praxen, Kanzleien und Büroflächen sind Diskretion und Brandschutz die Treiber. Wir bauen Wände mit nachweisbarem Schalldämm-Maß, planen Revisionsöffnungen ein und arbeiten auf Wunsch abends und am Wochenende, damit der Betrieb weiterläuft.
Wir arbeiten in Freiburg im Breisgau und rund 40 Kilometer Umkreis, unter anderem in Emmendingen, Waldkirch, Denzlingen, Gundelfingen, March, Breisach, Bad Krozingen, Staufen und Müllheim. Trockenbau kombinieren wir direkt mit Putzarbeiten, Malerarbeiten und Stuckarbeiten – ein Ansprechpartner für den gesamten Innenausbau.
Deutlich mehr, als die meisten erwarten. Mit geeigneten Dübeln trägt eine einfach beplankte Wand Konsollasten von etwa 40 bis 50 Kilogramm je Meter Wandlänge, doppelt beplankt sind rund 70 Kilogramm je Meter möglich. Für schwere Lasten wie Hängeschränke, wandhängende WCs, Waschtische oder Fernsehhalterungen bauen wir bereits in der Unterkonstruktion Traversen, Montageprofile oder Einlegehölzer ein. Wichtig ist, dass Sie uns diese Punkte vor dem Schließen der Wand nennen – nachträglich ist eine Verstärkung nur mit Öffnen der Beplankung möglich.
Besser als der einer gleich dicken Massivwand, wenn sie richtig gebaut ist. Eine einfach beplankte Ständerwand mit Mineralwolle erreicht rund 42 bis 47 Dezibel, doppelt beplankt etwa 50 bis 55 Dezibel, eine Doppelständerwand über 60 Dezibel. Entscheidend sind die Details: elastisches Randdichtband an allen Anschlüssen, versetzte Steckdosen statt Rücken an Rücken, vollständig gefüllter Hohlraum und dichte Fugen. Die Anforderungen an Wohnungstrennwände regelt DIN 4109. Welcher Wert nötig ist, klären wir vor dem Angebot.
Ja, das ist sogar üblich. Außerhalb des direkten Spritzwasserbereichs kommen imprägnierte Gipsplatten vom Typ H2 zum Einsatz, im Bereich von Dusche und Wanne zementgebundene Bauplatten. Entscheidend ist die Verbundabdichtung: eine flüssig aufgetragene Dichtschicht mit Dichtbändern in Ecken und an Durchdringungen, die unter den Fliesen liegt. Ohne diese Abdichtung ist auch die beste Platte auf Dauer überfordert. Für wandhängende Sanitärobjekte setzen wir vorgefertigte Montageelemente, die die Lasten in Boden und Wand ableiten.
Für eine gerade Trennwand von etwa zwölf Quadratmetern rechnen wir mit ein bis zwei Arbeitstagen für Unterkonstruktion und Beplankung. Dazu kommt die Verspachtelung: In Q2 sind zwei Durchgänge mit Trocknungszeit dazwischen üblich, sodass die Wand nach etwa drei bis vier Tagen malerfertig ist. Bei Q3 oder Q4 kommt jeweils ein weiterer Durchgang mit Zwischenschliff hinzu. Ein kompletter Dachgeschossausbau von 60 Quadratmetern liegt erfahrungsgemäß bei zwei bis drei Wochen, abhängig von Elektro- und Sanitärarbeiten.
Vor allem von den Anforderungen, nicht von der Fläche. Eine einfache Raumteilung und eine Wand mit geprüftem Brandschutz und hohem Schalldämm-Maß unterscheiden sich bei identischer Quadratmeterzahl um ein Vielfaches, weil Profiltyp, Anzahl der Plattenlagen, Dämmung und Ausführungsdetails andere sind. Weitere Faktoren sind Raumhöhen über drei Meter, viele Ecken, Schrägen und Revisionsöffnungen, die vereinbarte Oberflächenqualität sowie krumme Bestandswände, die erst ausgeglichen werden müssen. Wir messen deshalb vor Ort auf und schreiben den konkreten Wandaufbau ins Angebot, damit Sie es überhaupt vergleichen können.
Die Angabe beschreibt, wie lange ein Bauteil im Brandfall seine Funktion behält: F30 mindestens 30 Minuten, F90 mindestens 90 Minuten. Nach europäischer Klassifizierung heißen diese Werte EI 30 beziehungsweise EI 90. Erreicht wird das nicht durch eine einzelne Platte, sondern durch einen geprüften Systemaufbau aus Profiltyp, Profilabstand, Anzahl und Art der Plattenlagen, Dämmstoff mit definierter Rohdichte, Schraubabständen und Fugenausbildung. Wir bauen deshalb ausschließlich systemtreu und halten den verwendeten Aufbau schriftlich fest, damit der Nachweis gegenüber Behörden und Versicherern funktioniert.
In der Regel ja, denn nichttragende Trennwände greifen nicht in die Substanz ein und sind rückbaubar. Sie brauchen dafür allerdings die Zustimmung des Vermieters, am besten schriftlich und mit einer Regelung zum Rückbau bei Auszug. Bei größeren Eingriffen, etwa wenn ein Raum ohne Fenster entsteht oder Flucht- und Rettungswege betroffen sind, kann zusätzlich eine baurechtliche Prüfung nötig werden. Wir schauen uns die Situation vor Ort an und sagen Ihnen offen, ob der Wunsch so umsetzbar ist oder ob es eine bessere Lösung gibt.
Fugenrisse haben fast immer eine von vier Ursachen: fehlender oder falsch eingebetteter Bewehrungsstreifen, Verspachtelung bei zu hoher Restfeuchte im Bauteil, starre Anschlüsse an Bauteile, die sich bewegen, oder eine Unterkonstruktion, die Bewegungen des Rohbaus nicht aufnehmen kann. Vorbeugend arbeiten wir mit Bewehrungsstreifen in allen Plattenstößen, elastischen Anschlussfugen an angrenzende Bauteile, Trennstreifen an Deckenanschlüssen und halten die Trocknungszeiten zwischen den Spachteldurchgängen ein. Bei bestehenden Rissen prüfen wir zuerst, ob die Bewegung abgeschlossen ist.
Kostenlose Besichtigung, Angebot mit konkretem Wandaufbau, verlässliche Termine – schreiben Sie uns oder rufen Sie an.
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