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Ebene Wände, dauerhafte Fassaden, gesundes Raumklima: Wir verputzen Neubauten und Altbauten innen wie außen – maschinell oder in Handarbeit, immer fachgerecht nach DIN 18550.
Putz ist mehr als Optik. Er reguliert die Feuchtigkeit im Raum, schützt das Mauerwerk vor Schlagregen und bildet die Grundlage für jeden weiteren Ausbau: Ohne ebenen, tragfähigen Putz sitzen später weder Fliesen noch Anstrich sauber.
Grundlage unserer Arbeit sind DIN 18550-1 und DIN 18550-2 (Ausgabe 2018-01), die Planung, Zubereitung und Ausführung von Innen- und Außenputzen regeln, sowie ATV DIN 18350 der VOB/C für Putz- und Stuckarbeiten. Die Putzmörtel selbst sind nach DIN EN 998-1 klassifiziert.
Wir beraten Sie, welches System zu Ihrem Gebäude passt – vom Altbau in der Wiehre bis zum Neubau im Umland.
Es gibt keinen Putz, der überall der richtige ist. Entscheidend sind Untergrund, Feuchtebelastung und die gewünschte Oberfläche. Diese fünf Systeme setzen wir am häufigsten ein.
Der Standard für trockene Innenräume. Gipsputz wird meist einlagig in 10 bis 15 Millimetern aufgetragen, lässt sich sehr glatt abziehen und ist nach etwa 14 Tagen je Zentimeter Schichtdicke belegreif. Nicht geeignet für Dauerfeuchte, also nicht für Kellerwände oder den Spritzwasserbereich in Bädern.
Rein mineralisch, stark diffusionsoffen und durch seinen hohen pH-Wert von Natur aus schimmelhemmend. Kalkputz nimmt Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, was das Raumklima spürbar ausgleicht. Ideal für Altbauten, Schlafräume und alle Bauteile, die atmen sollen. Er härtet langsamer aus als Gips und braucht sorgfältige Nachbehandlung.
Der robuste Allrounder für Feuchträume, Keller, Garagen und Außenwände. Die Zementanteile machen ihn fester und wasserabweisender als reinen Kalkputz, er bleibt aber ausreichend diffusionsfähig. Typische Auftragsdicke außen 20 Millimeter in zwei Lagen, innen 15 Millimeter.
Als Deckschicht auf der Fassade oder im Innenraum. Silikatputze verkieseln mit dem Untergrund, sind alkalisch und damit algenhemmend – ohne die Bioziden, die man bei vielen Kunstharzputzen mitkauft. Strukturen von 1 bis 3 Millimeter Körnung bestimmen die Optik: Kratzputz, Rillenputz oder Scheibenputz.
Für Mauerwerk mit aufsteigender Feuchte und Salzbelastung, wie sie in Freiburger Kellern und Sockelbereichen häufig vorkommt. Das Porensystem nimmt auskristallisierende Salze auf, ohne dass die Oberfläche absprengt. Sanierputz behebt nicht die Ursache, sondern macht die Wand nutzbar – die Abdichtung muss zusätzlich geplant werden.
Der stärkste Feuchtepuffer unter den Innenputzen und komplett rückbaubar. Lehm bindet nicht chemisch ab, sondern trocknet physikalisch – dadurch bleibt er reparierbar, ist aber gegen stehendes Wasser empfindlich. Wir setzen ihn vor allem in Wohn- und Schlafräumen sowie in denkmalgeschützten Fachwerkbauten ein.
Wie glatt eine Wand am Ende ist, wird nicht nach Gefühl vereinbart, sondern über vier definierte Stufen. Sie stammen aus dem Merkblatt 2.1 der Industriegruppe Gipsplatten im Bundesverband der Gipsindustrie und gelten sinngemäß auch für Innenputz.
Wichtig für die Kalkulation: Zwischen Q2 und Q4 liegen bei gleicher Fläche schnell 40 bis 60 Prozent Mehraufwand. Wir klären die Stufe deshalb vor dem Angebot, nicht danach.
In den allermeisten Schadensfällen liegt die Ursache nicht im Putz, sondern im Untergrund. Zu saugende Ziegel ohne Grundierung, Mischmauerwerk ohne Putzträger, Restfeuchte im Neubau oder Reste alter Dispersionsfarbe – jede dieser Situationen führt zu Rissen oder Hohlstellen, oft erst Monate später.
Deshalb prüfen wir vor jedem Auftrag Saugverhalten, Festigkeit und Feuchte des Untergrunds und legen fest, was vorbereitet werden muss: Haftbrücke, Aufbrennsperre, Putzträgergewebe über Materialwechseln oder ein kompletter Putzabriss.
Bei Neubauten gilt außerdem die Faustregel: Frisches Mauerwerk und Estrich brauchen Zeit. Wer zu früh verputzt, bekommt die Feuchtigkeit später als Fleck oder Riss zurück.
Wir kommen innerhalb des 40-Kilometer-Radius um Freiburg kostenlos vorbei, prüfen Untergrund, Feuchte und Bestandsputz und empfehlen das passende System. Dauer vor Ort: meist 30 bis 60 Minuten.
Sie erhalten in der Regel innerhalb weniger Werktage ein Festpreisangebot mit getrennten Positionen für Untergrundvorbereitung, Putzauftrag und Oberflächenqualität – so sehen Sie, wofür Sie zahlen.
Abkleben, Abdecken, Eckschutzschienen und Putzprofile setzen, Haftbrücke oder Grundierung auftragen. Bei bewohnten Objekten staubarm mit Folienschleuse.
Maschinell mit der Putzmaschine oder von Hand, je nach Fläche und Zugänglichkeit. Eine geübte Kolonne schafft im Innenbereich rund 80 bis 120 Quadratmeter am Tag.
Der zeitkritische Teil: Abziehen, Aufrauen oder Filzen und Glätten müssen im richtigen Erhärtungsfenster passieren. Deshalb bleibt die Kolonne am Objekt, bis die Fläche fertig ist.
Faustwert für Gipsputz: rund eine Woche Trocknung je Zentimeter Schichtdicke, bei Kalkzementputz eher zehn Tage. Danach gemeinsame Abnahme mit Protokoll – erst dann ist das Projekt fertig.
Pauschalpreise je Quadratmeter helfen bei Putzarbeiten niemandem weiter, weil der Untergrund über einen erheblichen Teil des Aufwands entscheidet – und den sieht man erst vor Ort. Statt einer Zahl ins Blaue bekommen Sie von uns ein Festpreisangebot nach der kostenlosen Besichtigung.
Was dabei im Angebot steht:
So können Sie unser Angebot Position für Position mit anderen vergleichen – und sehen sofort, wenn irgendwo die Vorarbeiten fehlen.
Den größten Unterschied macht selten der Putz selbst, sondern das Drumherum. Vier Faktoren erklären fast jede Abweichung nach oben:
Wir schreiben diese Punkte offen ins Angebot, statt sie später als Nachtrag nachzuschieben.
Die Gründerzeitquartiere sind geprägt von Vollziegel- und Mischmauerwerk mit historischem Kalkputz. Wer hier mit dichten Zement- oder Kunstharzsystemen arbeitet, sperrt die Feuchtigkeit in der Wand ein. Wir bleiben deshalb bei diffusionsoffenen Kalksystemen und stimmen Fassadenarbeiten bei Bedarf mit der Denkmalbehörde ab.
Viele Häuser im Dreisamtal und in der Rheinebene stehen auf Böden mit hohem Grundwasserstand. Aufsteigende Feuchte zeigt sich als abplatzender Sockelputz und weiße Salzränder. Hier arbeiten wir mit WTA-Sanierputz und klären vorher, ob zusätzlich abgedichtet werden muss.
Freiburg liegt in einer Region mit hohen Niederschlägen, Hanglagen in Kappel, Günterstal oder Richtung Schwarzwald sind zusätzlich exponiert. Fassaden brauchen dort eine wasserabweisende, aber diffusionsfähige Oberputzschicht und saubere Anschlüsse an Fenster und Sockel.
Unser Einsatzgebiet umfasst Freiburg im Breisgau und rund 40 Kilometer Umkreis, darunter Emmendingen, Waldkirch, Denzlingen, Gundelfingen, March, Breisach, Bad Krozingen, Staufen und Müllheim. Putzarbeiten kombinieren wir auf Wunsch direkt mit Trockenbau, Malerarbeiten und Stuckarbeiten – ein Ansprechpartner, ein Terminplan, ein Angebot.
Als Faustregel gilt eine Woche Trocknungszeit je Zentimeter Schichtdicke. Ein einlagiger Gipsputz von 15 Millimetern ist damit nach etwa zwei Wochen belegreif, Kalk- und Kalkzementputze brauchen eher zehn Tage je Zentimeter. Entscheidend ist neben der Zeit die Lüftung: Räume sollten mehrmals täglich quergelüftet werden, ohne dass es zugig kalt wird. Bauheizungen oder Bautrockner beschleunigen den Vorgang, dürfen aber nicht direkt auf die Fläche gerichtet werden, weil der Putz sonst zu schnell an der Oberfläche abbindet und reißt. Erst nach vollständiger Trocknung folgen Anstrich, Tapete oder Fliesen.
Im Bad kommt es auf die Zone an. Außerhalb des direkten Spritzwasserbereichs ist Kalkzementputz die sichere Wahl, weil er feuchteunempfindlich und fest genug für Fliesen ist. Kalkputz funktioniert in gut belüfteten Bädern ebenfalls und wirkt durch seinen hohen pH-Wert schimmelhemmend. Reiner Gipsputz gehört nicht in Bereiche mit Dauerfeuchte. Im Spritzwasserbereich von Dusche und Wanne reicht Putz allein ohnehin nicht: Dort ist eine Verbundabdichtung unter den Fliesen erforderlich. Wir legen diese Zonen vor Beginn gemeinsam mit Ihnen fest.
Vom Untergrund, vom Putzsystem und von der gewünschten Oberfläche – in dieser Reihenfolge. Ein tragfähiger Neubauuntergrund lässt sich direkt verputzen, während Mischmauerwerk, alte Beschichtungen oder Feuchteschäden Vorarbeiten erfordern, die den Aufwand deutlich erhöhen. Dazu kommen die Oberflächenqualität, denn zwischen Q2 und Q4 liegt bei gleicher Fläche erheblicher Mehraufwand, sowie Zugänglichkeit, Kleinteiligkeit und die Frage, ob im bewohnten Zustand gearbeitet wird. Weil sich das seriös nicht am Telefon abschätzen lässt, kommen wir zuerst kostenlos vorbei und schreiben danach ein Festpreisangebot mit getrennten Positionen.
Die Q-Stufen beschreiben, wie fein eine Oberfläche gespachtelt und geglättet wird. Q1 ist eine reine Grundverspachtelung für nicht sichtbare Flächen. Q2 ist der Standard und reicht für Raufaser, Strukturtapeten und matte Anstriche. Q3 ergänzt einen ganzflächigen dünnen Materialauftrag und ist bei feinen Tapeten und stärkerem Lichteinfall sinnvoll. Q4 ist die vollflächige Feinspachtelung und wird bei glänzenden Farben, Lasuren oder großen Fensterfronten mit Streiflicht verlangt. Da der Aufwand von Q2 auf Q4 deutlich steigt, vereinbaren wir die Stufe schriftlich im Angebot.
Ja, wenn der Bestand tragfähig ist. Wir prüfen das mit einer Klopfprobe auf Hohlstellen, einer Kratzprobe auf Festigkeit und einer Benetzungsprobe auf das Saugverhalten. Ist der Altputz fest und sauber, genügt oft eine Haftbrücke und ein Dünnlagenputz oder eine Spachtelbeschichtung von wenigen Millimetern. Klingt die Fläche hohl, sandet sie ab oder ist sie mit dichten Dispersionsanstrichen überzogen, muss der Altputz abgeschlagen werden. Diese Entscheidung treffen wir vor dem Angebot, damit sie nicht als Nachtrag auf der Rechnung auftaucht.
Die häufigsten Ursachen sind Spannungen im Untergrund, Materialwechsel ohne Armierung, zu schnelles Austrocknen und Restfeuchte im Bauteil. Feine Netzrisse an der Oberfläche sind meist optisch, durchgehende Risse über Bauteilfugen dagegen ein Hinweis auf Bewegung im Untergrund. Vorbeugend arbeiten wir mit Armierungsgewebe über Materialübergängen, setzen Eckschutz- und Putzabschlussprofile und halten die Erhärtungszeiten ein. Bei bestehenden Rissen klären wir zuerst, ob sie noch arbeiten – erst danach entscheidet sich, ob überspachteln reicht oder saniert werden muss.
Für eine typische Wohnung mit 80 Quadratmetern Grundfläche und etwa 250 Quadratmetern Wand- und Deckenfläche rechnen wir mit zwei bis drei Arbeitstagen für den Putzauftrag, plus einem halben Tag Vorbereitung. Eine eingespielte Kolonne trägt im Innenbereich rund 80 bis 120 Quadratmeter am Tag auf. Dazu kommt die Trocknungszeit von ein bis zwei Wochen, bevor Maler oder Bodenleger anfangen können. Bei bewohnten Objekten arbeiten wir in Abschnitten, damit Küche und Bad nutzbar bleiben.
Ja. Wir übernehmen regelmäßig Aufträge für Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften und Versicherungen, unter anderem bei Mieterwechseln und nach Wasser- oder Brandschäden. Dabei dokumentieren wir den Zustand vor Beginn, arbeiten mit prüffähigen Aufmaßen und Regieberichten und rechnen nach vereinbarten Positionen ab. Bei Versicherungsschäden stimmen wir uns auf Wunsch direkt mit Sachverständigen und Regulierern ab, damit Sie den Schriftverkehr nicht selbst führen müssen.
Kostenlose Erstberatung vor Ort, transparentes Festpreisangebot, verlässliche Termine – melden Sie sich einfach.
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