Start / Leistungen / Garten- & Landschaftsbau
Ihr Grundstück kann mehr: Wir planen und bauen Außenanlagen komplett – von der Pflasterfläche über die Terrasse bis zur fertigen Bepflanzung.
Ob eine Pflasterfläche nach zehn Jahren noch eben ist, entscheidet nicht das Pflaster, sondern der Unterbau. Frostschutzschicht, Verdichtung, Gefälle und Entwässerung sind die Punkte, an denen später Setzungen, Pfützen und lose Steine entstehen – und genau die Punkte, an denen im Angebot gern gespart wird.
Grundlage unserer Arbeit sind ATV DIN 18320 der VOB/C für Landschaftsbauarbeiten und ATV DIN 18318 (Ausgabe 2019-09) für Pflasterdecken, Plattenbeläge und Einfassungen. Für die vegetationstechnische Seite gelten DIN 18915 (Bodenarbeiten), DIN 18916 (Pflanzen und Pflanzarbeiten), DIN 18917 (Rasen und Saatarbeiten) sowie DIN 18919 zur Entwicklungs- und Unterhaltungspflege.
Wir schreiben den Aufbau deshalb in jedes Angebot – Schichtdicken inklusive.
Die Schichtdicken richten sich nach der Belastung. Was ein Gartenweg braucht, reicht für eine Einfahrt nicht aus.
Aushub etwa 35 bis 40 Zentimeter, Frostschutzschicht 20 bis 25 Zentimeter aus Schotter, Bettung 3 bis 5 Zentimeter aus Splitt, darauf der Belag. Gefälle mindestens 2 Prozent vom Gebäude weg. Für Fußgängerlasten ausreichend, für Fahrzeuge nicht.
Aushub etwa 50 bis 60 Zentimeter, Frostschutzschicht 30 bis 40 Zentimeter lagenweise verdichtet, Bettung 3 bis 5 Zentimeter, Pflasterdicke mindestens 8 Zentimeter. Randeinfassungen in Beton, sonst wandert die Fläche seitlich aus. Für Pkw ausgelegt; bei Lieferverkehr entsprechend stärker.
Rasengittersteine, Sickerpflaster oder weite Fugen mit Splittfüllung. In vielen Gemeinden reduziert eine versickerungsfähige Ausführung die Niederschlagswassergebühr und ist bei Neubauten teilweise vorgeschrieben. Voraussetzung ist ein durchlässiger Untergrund – im Lösslehm ist das nicht überall gegeben.
Bei jeder Fläche gilt zusätzlich: Gefälle immer vom Gebäude weg, mindestens 2 Prozent bei Pflaster und 1,5 bis 2 Prozent bei Plattenbelägen. Der Anschluss an die Hauswand braucht einen Spritzwasserstreifen und darf die Abdichtung nicht überdecken.
Eine Bepflanzung scheitert selten an der Pflanzenauswahl, sondern am Boden und am ersten Sommer. Verdichteter Baustellenboden lässt keine Wurzeln durch, und frisch gepflanzte Gehölze brauchen in den ersten beiden Jahren verlässlich Wasser – gerade in der Oberrheinebene mit ihren heißen, trockenen Sommern.
Wir lockern deshalb den Untergrund, verbessern ihn wo nötig mit Substrat und Kompost nach DIN 18915 und pflanzen nach DIN 18916 mit ausreichend großen Pflanzgruben, Verankerung bei Bäumen und Gießrand. Für die Anwachspflege nach DIN 18919 machen wir einen konkreten Vorschlag, statt sie stillschweigend dem Kunden zu überlassen.
Bei der Pflanzenwahl setzen wir auf standortgerechte, trockenheitstolerante Arten und auf gestaffelte Blühzeiten – das sieht länger gut aus und braucht weniger Pflege.
Zwei Themen verursachen im Garten die meisten Folgeschäden: falsch geführtes Wasser und ungesicherte Höhenunterschiede. Wo Wasser gegen das Haus läuft, entstehen feuchte Kellerwände. Wo ein Hang ohne Statik abgefangen wird, drückt er nach dem ersten nassen Winter.
Wir planen Rinnen, Sickerpackungen und Anschlüsse an die Grundstücksentwässerung mit, prüfen die Aufnahmefähigkeit des Bodens und weisen darauf hin, wenn eine Versickerung nicht funktioniert. Bei Stützmauern über etwa einem Meter Höhe empfehlen wir eine statische Betrachtung – Gabionen und Trockenmauern sind bis dahin oft die wirtschaftlichere Lösung.
Für Hanglagen rund um Freiburg, etwa in Kappel, Günterstal oder Richtung Schauinsland, ist das kein Nebenaspekt, sondern der Kern der Planung.
Wir schauen uns Grundstück, Höhen, Zufahrt und Bodenverhältnisse an und klären Nutzung und Budget. Innerhalb von 40 Kilometern um Freiburg kostenlos.
Sie erhalten ein Angebot mit konkretem Aufbau: Aushubtiefe, Schichtdicken, Belag, Einfassung, Entwässerung und Bepflanzung als getrennte Positionen.
Abtrag, Abfuhr des Aushubs, Einbau und lagenweise Verdichtung der Frostschutzschicht. Der Schritt, der über die Haltbarkeit entscheidet.
Randsteine und Rinnen in Beton setzen, Gefälle abziehen, Anschlüsse herstellen. Erst danach kommt der Belag.
Bettung abziehen, Pflaster oder Platten verlegen, Fugen verfüllen, abrütteln und einschlämmen. Eine Kolonne verlegt je nach Format und Zuschnitt rund 25 bis 50 Quadratmeter am Tag.
Boden lockern und verbessern, pflanzen, Rasen ansäen oder Rollrasen verlegen. Übergabe mit Pflegehinweisen für die ersten beiden Jahre.
Im Garten- und Landschaftsbau entscheidet nicht der Belag über den Preis, sondern alles darunter und drumherum: Aushubmenge, Zufahrt, Entsorgung und Höhenunterschiede. Genau deshalb sind pauschale Quadratmeterpreise hier besonders irreführend. Wir kalkulieren nach dem Ortstermin, der innerhalb unseres Einsatzgebiets kostenlos ist.
Was dabei im Angebot steht:
Wo im Angebot die Schichtdicken fehlen, fehlen sie erfahrungsgemäß später auch im Boden. Bei uns stehen sie schwarz auf weiß.
Die Böden westlich von Freiburg sind fruchtbar, aber feinkörnig und wenig durchlässig. Versickerung funktioniert dort oft nicht wie geplant, und der Boden neigt bei Nässe zum Verdichten. Wir prüfen die Durchlässigkeit, bevor wir eine Sickerlösung anbieten, statt sie nachher nachbessern zu müssen.
In Kappel, Günterstal, Littenweiler und Richtung Schauinsland bestimmen Höhenunterschiede das Projekt. Treppen, Stützmauern und die Frage, wohin das Wasser bei Starkregen läuft, gehören hier an den Anfang der Planung – nicht ans Ende.
Freiburg gehört zu den wärmsten Regionen Deutschlands. Bei Bepflanzung und Rasen planen wir das mit ein: standortgerechte, trockenheitstolerante Arten, ausreichend große Pflanzgruben, Mulchschicht und ein klarer Bewässerungsplan für die ersten beiden Jahre.
Wir arbeiten in Freiburg im Breisgau und rund 40 Kilometer Umkreis, unter anderem in Emmendingen, Waldkirch, Denzlingen, Gundelfingen, March, Breisach, Bad Krozingen, Staufen und Müllheim. Wer Innen- und Außenbereich gemeinsam umbaut, bekommt bei uns beides aus einer Hand – zusammen mit Putz, Trockenbau und Malerarbeiten.
Der größte Kostenfaktor im Galabau ist selten das Pflaster, sondern die Zufahrt: Ob der Bagger auf das Grundstück kommt oder der Aushub mit der Schubkarre heraus muss, verändert den Aufwand grundlegend. Ebenso wichtig sind die Aushubmenge und die Frage, ob der Boden belastet ist und deklariert entsorgt werden muss – das kann den Entsorgungsanteil vervielfachen. Hinzu kommen Höhenunterschiede, die Stützmauern und Treppen nötig machen, das Belagsformat mit seinem Zuschnittaufwand sowie die Entwässerung, die im wenig durchlässigen Lösslehm oft aufwendiger ausfällt als geplant. Wir kalkulieren deshalb erst nach dem Ortstermin.
Für befahrene Flächen mit Pkw-Belastung rechnen wir mit einem Gesamtaufbau von etwa 50 bis 60 Zentimetern: 30 bis 40 Zentimeter Frostschutzschicht aus Schotter, lagenweise in Schichten von höchstens 20 Zentimetern verdichtet, darauf 3 bis 5 Zentimeter Splittbettung und ein Pflaster von mindestens 8 Zentimetern Dicke. Für reine Gehwege und Terrassen genügen etwa 35 bis 40 Zentimeter Gesamtaufbau. Entscheidend ist neben der Dicke die Verdichtung: Eine zu dick eingebaute, unzureichend verdichtete Schicht setzt sich später genauso wie eine zu dünne.
Für Gehölze und Stauden sind Herbst und Frühjahr die besten Zeitfenster. Der Herbst von Oktober bis in den Dezember hinein hat den Vorteil, dass der Boden noch warm und feucht ist und die Pflanzen bis zum Frühjahr einwurzeln können. Im Frühjahr wird von März bis Mai gepflanzt, dann ist aber im ersten Sommer konsequentes Gießen nötig. Containerware lässt sich grundsätzlich ganzjährig setzen, außer bei Frost und in Hitzeperioden. Rollrasen verlegen wir von Frühjahr bis Herbst, Rasenansaat idealerweise bei Bodentemperaturen über zehn Grad.
Mindestens 2 Prozent, also 2 Zentimeter je Meter, immer vom Gebäude weg. Bei großformatigen Platten und glatten Belägen empfehlen wir eher 2 bis 2,5 Prozent, weil Wasser dort langsamer abläuft. Ohne ausreichendes Gefälle bleiben Pfützen stehen, es bilden sich Kalkränder und Algen, und im Winter entsteht Glatteis. Ebenso wichtig ist der Anschluss an die Hauswand: Dort gehört ein Spritzwasserstreifen hin, und die Bauwerksabdichtung darf nicht überdeckt werden. Der geforderte Abstand zwischen Belagsoberkante und Türschwelle lässt sich mit einer Entwässerungsrinne barrierearm lösen.
Ebenerdige Terrassen und Wege auf dem eigenen Grundstück sind in Baden-Württemberg in der Regel verfahrensfrei. Genehmigungspflichtig wird es bei höheren Stützmauern, bei Aufschüttungen und Abgrabungen ab bestimmten Maßen sowie bei Einfriedungen an Straßen und Nachbargrenzen – die genauen Grenzwerte regelt die Landesbauordnung, ergänzt durch örtliche Bebauungspläne und Satzungen. Zusätzlich gelten nachbarrechtliche Abstandsregeln, etwa für Pflanzabstände. Wir weisen beim Ortstermin darauf hin, wenn ein Vorhaben aus unserer Sicht genehmigungsrelevant ist; die verbindliche Auskunft erteilt die Baurechtsbehörde.
Eine Terrasse von 30 Quadratmetern ist in der Regel in einer Woche fertig, eine Einfahrt von 40 Quadratmetern in ein bis zwei Wochen. Für eine komplette Außenanlage mit Pflaster, Terrasse, Zaun und Bepflanzung rechnen wir mit drei bis sechs Wochen, abhängig von Aushubmenge, Zufahrt und Witterung. Erdarbeiten sind wetterabhängig: Bei durchnässtem Boden lässt sich nicht sinnvoll verdichten, deshalb planen wir Pufferzeiten ein. Den Terminplan stimmen wir vor Beginn ab und melden uns, wenn sich etwas verschiebt – statt Sie warten zu lassen.
Ja. Die ersten beiden Jahre nach einer Neuanlage sind für Pflanzen entscheidend, deshalb bieten wir die Entwicklungspflege nach DIN 18919 als eigene Position an: Bewässerung in Trockenphasen, Nachpflanzen von Ausfällen, Rückschnitt, Unkrautregulierung und Kontrolle der Baumverankerungen. Darüber hinaus übernehmen wir laufende Unterhaltungspflege für Privatgärten sowie für Wohnanlagen und Gewerbeobjekte – von Rasenpflege über Heckenschnitt bis zur Reinigung von Belagsflächen. Umfang und Turnus legen wir schriftlich fest, damit beide Seiten wissen, was enthalten ist.
Fast immer wegen des Unterbaus. Die häufigsten Ursachen sind eine zu dünne oder unzureichend verdichtete Frostschutzschicht, eine zu dicke Bettung, fehlende oder zu schwache Randeinfassung, sodass die Fläche seitlich ausweicht, sowie Wasser, das nicht abgeführt wird und den Unterbau ausspült. Auch Belastungen, für die die Fläche nie ausgelegt war – etwa ein Lieferfahrzeug auf einer Gehwegfläche – führen zu Setzungen. Reparieren lässt sich das nur, indem der betroffene Bereich aufgenommen, der Unterbau ergänzt und ordentlich verdichtet und der Belag neu verlegt wird. Deshalb schreiben wir die Schichtdicken von vornherein ins Angebot.
Kostenloser Ortstermin, Angebot mit konkretem Aufbau statt Pauschalpreis, Ausführung mit eigener Kolonne.
Jetzt anfragen