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Farbe ist das Finish jedes Projekts. Wir streichen, lackieren und spachteln – innen und außen, vom einzelnen Zimmer bis zur kompletten Fassade.
Der Anstrich ist der letzte Arbeitsgang – und der, an dem später jeder Fehler der vorherigen Gewerke sichtbar wird. Ob ein Anstrich zehn Jahre hält oder nach zwei Jahren abblättert, entscheidet sich am Untergrund: Saugverhalten, Festigkeit, Restfeuchte und Verträglichkeit mit der Altbeschichtung.
Grundlage unserer Arbeit ist ATV DIN 18363 der VOB/C für Maler- und Lackierarbeiten. Für die Beurteilung von Oberflächen und Beschichtungsqualitäten ziehen wir die Merkblätter des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz (BFS) heran, insbesondere zu Qualitätsstufen bei Beschichtungen auf Innenflächen.
Praktisch heißt das: Wir prüfen den Untergrund, bevor wir ein Angebot schreiben – nicht, wenn die Farbe schon im Auto liegt.
Farbe ist nicht gleich Farbe. Bindemittel, Diffusionsfähigkeit und Nassabriebklasse entscheiden darüber, ob eine Beschichtung zum Raum und zum Untergrund passt.
Der Standard für Innenräume: gut deckend, wirtschaftlich, in allen Farbtönen. Wichtig ist die Nassabriebklasse nach DIN EN 13300 – Klasse 1 und 2 sind scheuerbeständig und für Flure, Treppenhäuser und Küchen sinnvoll, Klasse 3 reicht für wenig beanspruchte Wohnräume. Nachteil: Dispersionsfarben sind vergleichsweise dicht und deshalb auf feuchtebelasteten Wänden nicht die erste Wahl.
Rein mineralisch, verkieselt chemisch mit mineralischen Untergründen und ist extrem diffusionsoffen. Der hohe pH-Wert wirkt schimmelhemmend ohne Zusatz von Bioziden. Erste Wahl auf Kalk- und Kalkzementputzen, im Altbau und bei denkmalgeschützten Fassaden. Setzt allerdings einen mineralischen, tragfähigen Untergrund voraus – auf alter Dispersionsfarbe funktioniert sie nicht.
Der Kompromiss für die Fassade: stark wasserabweisend gegen Schlagregen und trotzdem diffusionsfähig. Weil Wasser abperlt, bleiben Fassaden länger sauber und trocknen nach Regen schnell ab – ein Vorteil in der niederschlagsreichen Region um Freiburg und an exponierten Hanglagen.
Für Wohnräume mit Anspruch an Raumklima und für historische Substanz. Beide sind maximal diffusionsoffen und feuchteregulierend, geben aber weniger Farbtiefe und sind empfindlicher gegen Abrieb. Wir setzen sie gezielt in Schlafräumen, Fachwerk und bei Kunden ein, denen wohngesunde Materialien wichtig sind.
Für Türen, Zargen, Fenster, Heizkörper und Geländer verwenden wir heute überwiegend wasserverdünnbare Acryl- und Hybridlacke. Sie sind geruchsarm, vergilben kaum und lassen sich in bewohnten Räumen verarbeiten. Klassische Alkydharzlacke setzen wir nur dort ein, wo Härte und Standfestigkeit es verlangen.
Isolierende Sperrgrundierungen gegen Nikotin-, Wasser- und Rußflecken, Anti-Schimmel-Systeme nach fachgerechter Entfernung des Befalls, Elastikbeschichtungen auf rissigen Fassaden und Betonkosmetik für Sichtbetonflächen. Diese Systeme sind kein Standardanstrich, sondern lösen ein konkretes Problem – vorausgesetzt, die Ursache ist beseitigt.
Vier einfache Prüfungen ersparen die meisten Reklamationen, und wir machen sie bei jeder Besichtigung:
Aus dem Ergebnis folgt der Aufbau: Festigen, Grundieren, Sperren, Spachteln – und erst dann Beschichten.
Fassadenanstriche in unserer Region werden selten von der Sonne zerstört, sondern von Wasser und Algen. Schlagregen aus Westen, Beschattung durch Bäume und dauerhaft feuchte Nordseiten fördern Algen- und Moosbewuchs. Ein dichter Anstrich verschlimmert das, weil die Fläche länger nass bleibt.
Wir gehen deshalb an der Ursache entlang: Untergrund reinigen, Risse und Fehlstellen instand setzen, Sockelanschlüsse und Fensterlaibungen prüfen und ein System wählen, das Wasser abweist, aber Feuchtigkeit von innen entweichen lässt.
Ein Fassadenanstrich hält bei fachgerechtem Aufbau typischerweise zwölf bis 20 Jahre. Wo er früher versagt, liegt es fast immer an Untergrund oder Detailanschlüssen, nicht an der Farbe.
Wir prüfen den Untergrund, klären Farbwünsche und zeigen Muster. Innerhalb von 40 Kilometern um Freiburg ist die Besichtigung kostenlos.
Getrennte Positionen für Vorarbeiten, Grundierung und Beschichtung, mit Angabe des Systems und der Anzahl der Anstriche. So sehen Sie, was enthalten ist.
Möbel abrücken und abdecken, Böden schützen, abkleben. Dann Reinigen, Ausbessern, Spachteln, Schleifen und Grundieren – der zeitaufwendigste Teil.
In der Regel zwei Anstriche mit Zwischentrocknung. Eine Kolonne schafft im Innenbereich rund 150 bis 250 Quadratmeter Anstrichfläche am Tag, je nach Untergrund und Kleinteiligkeit.
Türen, Zargen, Heizkörper und Geländer folgen zum Schluss, damit sie nicht durch Staub aus Schleifarbeiten leiden.
Abklebungen entfernen, Räume besenrein übergeben, gemeinsame Abnahme bei Tageslicht. Kleine Nacharbeiten erledigen wir sofort.
Bei Malerarbeiten steckt der Aufwand meist nicht im Anstrich, sondern in dem, was davor passieren muss. Ob eine Wand einmal gerollt werden kann oder erst gesperrt, gespachtelt und geschliffen werden muss, entscheidet der Untergrund – und den prüfen wir bei der kostenlosen Besichtigung, bevor wir kalkulieren.
Was dabei im Angebot steht:
Wenn ein Angebot deutlich günstiger ist als andere, lohnt sich fast immer der Blick auf genau diese Positionen.
Historische Fassaden in der Wiehre, in Herdern und in der Altstadt tragen meist mineralische Putze. Hier arbeiten wir mit Silikatsystemen, die verkieseln und diffusionsoffen bleiben. Bei denkmalgeschützten Gebäuden stimmen wir Farbton und System vorab mit der zuständigen Behörde ab.
In Kappel, Günterstal, Littenweiler und am Schwarzwaldrand stehen viele Häuser im Schatten und in feuchter Lage. Statt nur zu überstreichen, reinigen wir die Fläche, behandeln den Bewuchs und wählen ein System, das schnell wieder abtrocknet.
Für Hausverwaltungen und Wohnungsgesellschaften renovieren wir Wohnungen zwischen zwei Mietverhältnissen – mit festen Ansprechpartnern, verlässlichen Terminen und prüffähiger Abrechnung. Auf Wunsch inklusive Kleinreparaturen und Bodenarbeiten.
Unser Einsatzgebiet umfasst Freiburg im Breisgau und rund 40 Kilometer Umkreis, darunter Emmendingen, Waldkirch, Denzlingen, Gundelfingen, March, Breisach, Bad Krozingen, Staufen und Müllheim. Malerarbeiten führen wir häufig direkt im Anschluss an Putzarbeiten, Trockenbau oder Stuckarbeiten aus – ohne Abstimmungsverluste zwischen mehreren Firmen.
Für eine leere Dreizimmerwohnung mit rund 80 Quadratmetern Grundfläche rechnen wir mit zwei bis vier Arbeitstagen, wenn der Untergrund tragfähig ist und zweimal gestrichen wird. Kommen Tapetenentfernung, Spachtelarbeiten, Sperrgrundierung gegen Flecken oder Lackarbeiten an Türen und Heizkörpern hinzu, werden daraus schnell fünf bis acht Tage. In bewohnten Wohnungen arbeiten wir raumweise, damit Küche, Bad und ein Schlafraum nutzbar bleiben – das verlängert die Gesamtdauer, hält den Alltag aber am Laufen.
Fast immer vom Untergrund. Eine tragfähige, saubere Wand lässt sich zweimal rollen; eine Wand mit Nikotin, Wasserflecken, kreidender Altfarbe oder Rissen braucht Sperrgrund, Spachtelarbeit und Zwischenschliff, und diese Vorarbeiten übersteigen den eigentlichen Anstrich oft deutlich. Dazu kommen das Deckvermögen des Farbtons – kräftige Rot-, Gelb- und Orangetöne brauchen häufig einen dritten Anstrich –, die Kleinteiligkeit der Flächen, Arbeiten im bewohnten Zustand sowie Gerüst oder Hubarbeitsbühne bei Fassaden und Treppenhäusern. Deshalb prüfen wir den Untergrund bei der kostenlosen Besichtigung, bevor wir kalkulieren.
Bei fachgerechtem Aufbau hält ein Fassadenanstrich typischerweise zwölf bis 20 Jahre. Nord- und wetterexponierte Seiten altern schneller als geschützte Süd- und Ostseiten, beschattete Flächen neigen früher zu Algenbewuchs. Ein Neuanstrich ist fällig, wenn die Farbe deutlich kreidet, Risse auftreten, Putz absandet oder sich großflächig Algen und Moose zeigen. Sinnvoll ist eine Sichtprüfung alle fünf Jahre – kleine Instandsetzungen an Rissen, Sockeln und Fensteranschlüssen sind deutlich günstiger als ein vorgezogener Komplettanstrich.
Nein, und das ist einer der häufigsten Fehler. Ein Anstrich über Schimmel verdeckt den Befall für einige Wochen, dann kommt er zurück, weil die Ursache weiterbesteht. Fachgerecht ist die Reihenfolge: Ursache klären – meist Wärmebrücke, Baufeuchte, defekte Leitung oder unzureichendes Lüften –, Ursache beseitigen, befallenes Material fachgerecht entfernen und entsorgen, Fläche desinfizieren, vollständig trocknen lassen und erst dann mit einem geeigneten, diffusionsoffenen und alkalischen System neu beschichten. Bei größerem Befall arbeiten wir mit Abschottung und Unterdruckhaltung. Mehr dazu auf unserer Seite zur Schimmelsanierung.
Entscheidend ist die Nassabriebklasse nach DIN EN 13300. In Fluren, Treppenhäusern, Kinderzimmern und Küchen empfehlen wir scheuerbeständige Farben der Klasse 1 oder 2 – sie lassen sich feucht abwischen, ohne dass die Oberfläche glänzt oder ausdünnt. Im Bad kommt es zusätzlich auf Diffusionsfähigkeit an: Silikat- oder Kalkfarben nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab, was Schimmelbildung an kühlen Außenwänden entgegenwirkt. Im direkten Spritzwasserbereich ersetzt allerdings keine Farbe eine fachgerechte Abdichtung mit Fliesen oder Plattenbelag.
Nein. Wir arbeiten regelmäßig in bewohnten Wohnungen und Häusern. Möbel werden in die Raummitte gerückt und abgedeckt, Böden geschützt, Türen und Beschläge abgeklebt. Wir arbeiten raum- oder abschnittsweise, damit Sie jederzeit Küche, Bad und einen Schlafplatz nutzen können, und räumen die Baustelle täglich auf. Moderne wasserbasierte Farben und Lacke sind geruchsarm, sodass Räume meist am Folgetag wieder normal genutzt werden können. Bei Schleifarbeiten setzen wir Staubschutzwände und Absaugung ein.
Wasserbasierte Dispersions- und Silikatfarben sind nach vier bis sechs Stunden staubtrocken und nach etwa 24 Stunden belastbar. Räume können in der Regel am Folgetag wieder normal genutzt werden, sollten aber ein bis zwei Tage gut gelüftet werden. Wasserbasierte Lacke an Türen und Heizkörpern brauchen länger, bis sie vollständig durchgehärtet sind: Erst nach etwa sieben Tagen sollten Sie Türen dauerhaft geschlossen halten oder Gegenstände an lackierte Flächen anlehnen, sonst kann der Lack verkleben. Bei Neuputz oder frischem Estrich richtet sich der Termin nach der Restfeuchte.
Ja. Wir renovieren regelmäßig Wohnungen bei Mieterwechseln für private Vermieter, Hausverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften. Dazu gehören Anstrich, Tapezierarbeiten, kleine Putz- und Trockenbauausbesserungen, Lackarbeiten an Türen und Heizkörpern sowie Kleinreparaturen. Sie erhalten eine prüffähige Abrechnung nach vereinbarten Positionen, auf Wunsch mit Fotodokumentation des Zustands vor und nach der Ausführung. Weil wir mehrere Gewerke selbst ausführen, brauchen Sie für eine komplette Wohnungsrenovierung nur einen Ansprechpartner und einen Terminplan.
Kostenlose Besichtigung mit Untergrundprüfung, transparentes Angebot, saubere Ausführung – melden Sie sich einfach.
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