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Malerarbeiten

Farbe ist das Finish jedes Projekts. Wir streichen, lackieren und spachteln – innen und außen, vom einzelnen Zimmer bis zur kompletten Fassade.

Leistungsumfang

Was wir streichen und beschichten

  • Innenanstriche auf Putz, Gipsplatte, Tapete und Altbeschichtung
  • Fassadenanstriche mit Silikat-, Silikonharz- und Mineralfarben
  • Tapezierarbeiten: Raufaser, Vlies, Glasgewebe und Dekortapeten
  • Lackierarbeiten an Türen, Zargen, Fenstern, Heizkörpern und Geländern
  • Spachtel- und Glättetechniken bis Qualitätsstufe Q4
  • Betonkosmetik und Ausbesserung von Fehlstellen
  • Holzschutz und Renovierungsanstriche im Außenbereich
  • Schimmelentfernung und Folgeanstrich mit geeigneten Systemen
Gut zu wissen

Warum Farbe zu 80 Prozent Vorbereitung ist

Der Anstrich ist der letzte Arbeitsgang – und der, an dem später jeder Fehler der vorherigen Gewerke sichtbar wird. Ob ein Anstrich zehn Jahre hält oder nach zwei Jahren abblättert, entscheidet sich am Untergrund: Saugverhalten, Festigkeit, Restfeuchte und Verträglichkeit mit der Altbeschichtung.

Grundlage unserer Arbeit ist ATV DIN 18363 der VOB/C für Maler- und Lackierarbeiten. Für die Beurteilung von Oberflächen und Beschichtungsqualitäten ziehen wir die Merkblätter des Bundesausschusses Farbe und Sachwertschutz (BFS) heran, insbesondere zu Qualitätsstufen bei Beschichtungen auf Innenflächen.

Praktisch heißt das: Wir prüfen den Untergrund, bevor wir ein Angebot schreiben – nicht, wenn die Farbe schon im Auto liegt.

Beschichtungen

Welche Farbe wofür

Farbe ist nicht gleich Farbe. Bindemittel, Diffusionsfähigkeit und Nassabriebklasse entscheiden darüber, ob eine Beschichtung zum Raum und zum Untergrund passt.

Dispersionsfarbe

Der Standard für Innenräume: gut deckend, wirtschaftlich, in allen Farbtönen. Wichtig ist die Nassabriebklasse nach DIN EN 13300 – Klasse 1 und 2 sind scheuerbeständig und für Flure, Treppenhäuser und Küchen sinnvoll, Klasse 3 reicht für wenig beanspruchte Wohnräume. Nachteil: Dispersionsfarben sind vergleichsweise dicht und deshalb auf feuchtebelasteten Wänden nicht die erste Wahl.

Silikatfarbe

Rein mineralisch, verkieselt chemisch mit mineralischen Untergründen und ist extrem diffusionsoffen. Der hohe pH-Wert wirkt schimmelhemmend ohne Zusatz von Bioziden. Erste Wahl auf Kalk- und Kalkzementputzen, im Altbau und bei denkmalgeschützten Fassaden. Setzt allerdings einen mineralischen, tragfähigen Untergrund voraus – auf alter Dispersionsfarbe funktioniert sie nicht.

Silikonharzfarbe

Der Kompromiss für die Fassade: stark wasserabweisend gegen Schlagregen und trotzdem diffusionsfähig. Weil Wasser abperlt, bleiben Fassaden länger sauber und trocknen nach Regen schnell ab – ein Vorteil in der niederschlagsreichen Region um Freiburg und an exponierten Hanglagen.

Kalk- und Lehmfarbe

Für Wohnräume mit Anspruch an Raumklima und für historische Substanz. Beide sind maximal diffusionsoffen und feuchteregulierend, geben aber weniger Farbtiefe und sind empfindlicher gegen Abrieb. Wir setzen sie gezielt in Schlafräumen, Fachwerk und bei Kunden ein, denen wohngesunde Materialien wichtig sind.

Lacke auf Wasserbasis

Für Türen, Zargen, Fenster, Heizkörper und Geländer verwenden wir heute überwiegend wasserverdünnbare Acryl- und Hybridlacke. Sie sind geruchsarm, vergilben kaum und lassen sich in bewohnten Räumen verarbeiten. Klassische Alkydharzlacke setzen wir nur dort ein, wo Härte und Standfestigkeit es verlangen.

Spezialsysteme

Isolierende Sperrgrundierungen gegen Nikotin-, Wasser- und Rußflecken, Anti-Schimmel-Systeme nach fachgerechter Entfernung des Befalls, Elastikbeschichtungen auf rissigen Fassaden und Betonkosmetik für Sichtbetonflächen. Diese Systeme sind kein Standardanstrich, sondern lösen ein konkretes Problem – vorausgesetzt, die Ursache ist beseitigt.

Untergrund

Die Prüfung vor dem ersten Pinselstrich

Vier einfache Prüfungen ersparen die meisten Reklamationen, und wir machen sie bei jeder Besichtigung:

  • Wischprobe. Kreidet die Fläche ab, ist die Altbeschichtung nicht mehr tragfähig und muss gefestigt oder entfernt werden.
  • Benetzungsprobe. Zieht Wasser sofort ein, saugt der Untergrund stark und braucht eine Grundierung. Perlt es ab, liegt eine dichte Altbeschichtung vor.
  • Kratz- und Klebebandprobe. Zeigt, ob alte Schichten haften oder sich ablösen.
  • Feuchtemessung. Restfeuchte in Putz oder Estrich führt zu Blasen und Flecken – deshalb messen wir im Zweifel, statt zu schätzen.

Aus dem Ergebnis folgt der Aufbau: Festigen, Grundieren, Sperren, Spachteln – und erst dann Beschichten.

Fassade

Was eine Fassade wirklich altern lässt

Fassadenanstriche in unserer Region werden selten von der Sonne zerstört, sondern von Wasser und Algen. Schlagregen aus Westen, Beschattung durch Bäume und dauerhaft feuchte Nordseiten fördern Algen- und Moosbewuchs. Ein dichter Anstrich verschlimmert das, weil die Fläche länger nass bleibt.

Wir gehen deshalb an der Ursache entlang: Untergrund reinigen, Risse und Fehlstellen instand setzen, Sockelanschlüsse und Fensterlaibungen prüfen und ein System wählen, das Wasser abweist, aber Feuchtigkeit von innen entweichen lässt.

Ein Fassadenanstrich hält bei fachgerechtem Aufbau typischerweise zwölf bis 20 Jahre. Wo er früher versagt, liegt es fast immer an Untergrund oder Detailanschlüssen, nicht an der Farbe.

Ablauf

So läuft Ihr Projekt bei uns

1. Besichtigung & Farbberatung

Wir prüfen den Untergrund, klären Farbwünsche und zeigen Muster. Innerhalb von 40 Kilometern um Freiburg ist die Besichtigung kostenlos.

2. Angebot

Getrennte Positionen für Vorarbeiten, Grundierung und Beschichtung, mit Angabe des Systems und der Anzahl der Anstriche. So sehen Sie, was enthalten ist.

3. Schutz & Vorarbeiten

Möbel abrücken und abdecken, Böden schützen, abkleben. Dann Reinigen, Ausbessern, Spachteln, Schleifen und Grundieren – der zeitaufwendigste Teil.

4. Beschichtung

In der Regel zwei Anstriche mit Zwischentrocknung. Eine Kolonne schafft im Innenbereich rund 150 bis 250 Quadratmeter Anstrichfläche am Tag, je nach Untergrund und Kleinteiligkeit.

5. Lackarbeiten

Türen, Zargen, Heizkörper und Geländer folgen zum Schluss, damit sie nicht durch Staub aus Schleifarbeiten leiden.

6. Endreinigung & Abnahme

Abklebungen entfernen, Räume besenrein übergeben, gemeinsame Abnahme bei Tageslicht. Kleine Nacharbeiten erledigen wir sofort.

Kosten

Wie wir den Preis ermitteln

Bei Malerarbeiten steckt der Aufwand meist nicht im Anstrich, sondern in dem, was davor passieren muss. Ob eine Wand einmal gerollt werden kann oder erst gesperrt, gespachtelt und geschliffen werden muss, entscheidet der Untergrund – und den prüfen wir bei der kostenlosen Besichtigung, bevor wir kalkulieren.

Was dabei im Angebot steht:

  • Vorarbeiten als eigene Positionen: Reinigen, Ausbessern, Spachteln, Grundieren
  • Das verwendete Farbsystem und die Anzahl der Anstriche
  • Tapetenentfernung und Entsorgung, falls nötig
  • Lackarbeiten je Bauteil statt pauschal
  • Gerüst oder Hubarbeitsbühne bei Fassaden und Treppenhäusern

Wenn ein Angebot deutlich günstiger ist als andere, lohnt sich fast immer der Blick auf genau diese Positionen.

Preistreiber

Was den Preis wirklich bewegt

  • Zustand des Untergrunds. Nikotin, Wasserflecken, kreidende Altfarbe oder Risse verlangen Sperrgrund und Spachtelarbeit – oft mehr Aufwand als der Anstrich selbst.
  • Deckvermögen des Farbtons. Kräftige Rot-, Gelb- und Orangetöne brauchen häufig drei statt zwei Anstriche.
  • Kleinteiligkeit. Viele Kanten, Heizkörpernischen, Rohrdurchführungen und Fensterlaibungen senken die Tagesleistung erheblich.
  • Bewohnter Zustand. Möbel schützen, täglich aufräumen und in Abschnitten arbeiten kostet Zeit, die im Angebot ehrlich stehen sollte.
  • Höhe und Zugänglichkeit. Treppenhäuser, Galerien und Fassaden brauchen Gerüst oder Hubarbeitsbühne.
Region

Malerarbeiten in Freiburg und Umgebung

Altbaufassaden im Stadtgebiet

Historische Fassaden in der Wiehre, in Herdern und in der Altstadt tragen meist mineralische Putze. Hier arbeiten wir mit Silikatsystemen, die verkieseln und diffusionsoffen bleiben. Bei denkmalgeschützten Gebäuden stimmen wir Farbton und System vorab mit der zuständigen Behörde ab.

Algen an Nord- und Waldseiten

In Kappel, Günterstal, Littenweiler und am Schwarzwaldrand stehen viele Häuser im Schatten und in feuchter Lage. Statt nur zu überstreichen, reinigen wir die Fläche, behandeln den Bewuchs und wählen ein System, das schnell wieder abtrocknet.

Mieterwechsel und Verwaltungen

Für Hausverwaltungen und Wohnungsgesellschaften renovieren wir Wohnungen zwischen zwei Mietverhältnissen – mit festen Ansprechpartnern, verlässlichen Terminen und prüffähiger Abrechnung. Auf Wunsch inklusive Kleinreparaturen und Bodenarbeiten.

Unser Einsatzgebiet umfasst Freiburg im Breisgau und rund 40 Kilometer Umkreis, darunter Emmendingen, Waldkirch, Denzlingen, Gundelfingen, March, Breisach, Bad Krozingen, Staufen und Müllheim. Malerarbeiten führen wir häufig direkt im Anschluss an Putzarbeiten, Trockenbau oder Stuckarbeiten aus – ohne Abstimmungsverluste zwischen mehreren Firmen.

Häufige Fragen

Fragen zu Malerarbeiten

Wie lange dauert das Streichen einer Wohnung?

Für eine leere Dreizimmerwohnung mit rund 80 Quadratmetern Grundfläche rechnen wir mit zwei bis vier Arbeitstagen, wenn der Untergrund tragfähig ist und zweimal gestrichen wird. Kommen Tapetenentfernung, Spachtelarbeiten, Sperrgrundierung gegen Flecken oder Lackarbeiten an Türen und Heizkörpern hinzu, werden daraus schnell fünf bis acht Tage. In bewohnten Wohnungen arbeiten wir raumweise, damit Küche, Bad und ein Schlafraum nutzbar bleiben – das verlängert die Gesamtdauer, hält den Alltag aber am Laufen.

Wovon hängt der Preis für Malerarbeiten ab?

Fast immer vom Untergrund. Eine tragfähige, saubere Wand lässt sich zweimal rollen; eine Wand mit Nikotin, Wasserflecken, kreidender Altfarbe oder Rissen braucht Sperrgrund, Spachtelarbeit und Zwischenschliff, und diese Vorarbeiten übersteigen den eigentlichen Anstrich oft deutlich. Dazu kommen das Deckvermögen des Farbtons – kräftige Rot-, Gelb- und Orangetöne brauchen häufig einen dritten Anstrich –, die Kleinteiligkeit der Flächen, Arbeiten im bewohnten Zustand sowie Gerüst oder Hubarbeitsbühne bei Fassaden und Treppenhäusern. Deshalb prüfen wir den Untergrund bei der kostenlosen Besichtigung, bevor wir kalkulieren.

Wie oft muss eine Fassade neu gestrichen werden?

Bei fachgerechtem Aufbau hält ein Fassadenanstrich typischerweise zwölf bis 20 Jahre. Nord- und wetterexponierte Seiten altern schneller als geschützte Süd- und Ostseiten, beschattete Flächen neigen früher zu Algenbewuchs. Ein Neuanstrich ist fällig, wenn die Farbe deutlich kreidet, Risse auftreten, Putz absandet oder sich großflächig Algen und Moose zeigen. Sinnvoll ist eine Sichtprüfung alle fünf Jahre – kleine Instandsetzungen an Rissen, Sockeln und Fensteranschlüssen sind deutlich günstiger als ein vorgezogener Komplettanstrich.

Kann man Schimmel einfach überstreichen?

Nein, und das ist einer der häufigsten Fehler. Ein Anstrich über Schimmel verdeckt den Befall für einige Wochen, dann kommt er zurück, weil die Ursache weiterbesteht. Fachgerecht ist die Reihenfolge: Ursache klären – meist Wärmebrücke, Baufeuchte, defekte Leitung oder unzureichendes Lüften –, Ursache beseitigen, befallenes Material fachgerecht entfernen und entsorgen, Fläche desinfizieren, vollständig trocknen lassen und erst dann mit einem geeigneten, diffusionsoffenen und alkalischen System neu beschichten. Bei größerem Befall arbeiten wir mit Abschottung und Unterdruckhaltung. Mehr dazu auf unserer Seite zur Schimmelsanierung.

Welche Farbe eignet sich für Küche, Bad und Flur?

Entscheidend ist die Nassabriebklasse nach DIN EN 13300. In Fluren, Treppenhäusern, Kinderzimmern und Küchen empfehlen wir scheuerbeständige Farben der Klasse 1 oder 2 – sie lassen sich feucht abwischen, ohne dass die Oberfläche glänzt oder ausdünnt. Im Bad kommt es zusätzlich auf Diffusionsfähigkeit an: Silikat- oder Kalkfarben nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab, was Schimmelbildung an kühlen Außenwänden entgegenwirkt. Im direkten Spritzwasserbereich ersetzt allerdings keine Farbe eine fachgerechte Abdichtung mit Fliesen oder Plattenbelag.

Muss ich für Malerarbeiten die Wohnung räumen?

Nein. Wir arbeiten regelmäßig in bewohnten Wohnungen und Häusern. Möbel werden in die Raummitte gerückt und abgedeckt, Böden geschützt, Türen und Beschläge abgeklebt. Wir arbeiten raum- oder abschnittsweise, damit Sie jederzeit Küche, Bad und einen Schlafplatz nutzen können, und räumen die Baustelle täglich auf. Moderne wasserbasierte Farben und Lacke sind geruchsarm, sodass Räume meist am Folgetag wieder normal genutzt werden können. Bei Schleifarbeiten setzen wir Staubschutzwände und Absaugung ein.

Wann kann ich nach dem Streichen wieder einziehen?

Wasserbasierte Dispersions- und Silikatfarben sind nach vier bis sechs Stunden staubtrocken und nach etwa 24 Stunden belastbar. Räume können in der Regel am Folgetag wieder normal genutzt werden, sollten aber ein bis zwei Tage gut gelüftet werden. Wasserbasierte Lacke an Türen und Heizkörpern brauchen länger, bis sie vollständig durchgehärtet sind: Erst nach etwa sieben Tagen sollten Sie Türen dauerhaft geschlossen halten oder Gegenstände an lackierte Flächen anlehnen, sonst kann der Lack verkleben. Bei Neuputz oder frischem Estrich richtet sich der Termin nach der Restfeuchte.

Übernimmt ELEWERK auch Renovierungen für Vermieter?

Ja. Wir renovieren regelmäßig Wohnungen bei Mieterwechseln für private Vermieter, Hausverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften. Dazu gehören Anstrich, Tapezierarbeiten, kleine Putz- und Trockenbauausbesserungen, Lackarbeiten an Türen und Heizkörpern sowie Kleinreparaturen. Sie erhalten eine prüffähige Abrechnung nach vereinbarten Positionen, auf Wunsch mit Fotodokumentation des Zustands vor und nach der Ausführung. Weil wir mehrere Gewerke selbst ausführen, brauchen Sie für eine komplette Wohnungsrenovierung nur einen Ansprechpartner und einen Terminplan.

Malerarbeiten geplant?

Kostenlose Besichtigung mit Untergrundprüfung, transparentes Angebot, saubere Ausführung – melden Sie sich einfach.

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